Nia

Nia

~ Happy reading ~

 

 

Fearscape ~ Nenia Campell

Fearscape - Nenia Campbell

Valerian (Val) Kimble is young and naive. When she meets older Gavin Mecozzi, loner, chess genius and tutor in Val's art course, in the local pet store she rises his interest. Val sees something in the mysterious dark-haired boy as well. At the same time Val gets strange notifications on facebook - she is stalked.

When shy Val slowly and gets to know Gavin better, she becomes aware that Gavin seems to wait for her in an ambush as a predator would do with his prey. Val struggles between unease and fascination around Gavin. One day she makes a terrific discovery...

 

It took me weeks to read Fearscape because I couldn't force myself to read on at a special scene. I did want to know what was going on but my imagination was going haywire at the same time. It was like this moment in a movie (or a book) when you know something bad is going to happen. Do you know what I mean? It was like that with Fearscape by Nenia Campell. Neither couldn't I put the book from my mind nor could I read on. Eventually I finished Val's story and was glad about it. 

 

No, Val wasn't my favourite character. She was much too naive, innocent and ingenous for my liking. I couldn't understand Gavin's fascination about her. But hey, Gavin was the psycho in this story so his mind worked on its own strange way. And no, that's not a spoiler because you'll know it when you meet him for the first time (or when you've read the synopsis). Nonetheless he was the most interesting character in Fearscape for me. Personally I would love some more explanations about him becoming the bad guy. I want to see the reason behind him beeing a psycho. To choose Val as his special prey wasn't enough for me, even when the book is tagged as a YA thriller. I hope Gavin can surprise me during the sequels, Horroscape and Terrorscape.

 

I really liked Nenia Campell's writing style. And even if I'm biased by beeing a BookLikes friend of her, I can say I love her witty and humorous way with words. Unfortunately I found more of that in her blog posts than I found in the story but I hope there will be something to laugh about in the sequels. Yes, Fearscape was very clichéd. I think it was on purpose although it troubled me a bit while reading. E.g. the smothering mother who became stifling when Val mentioned her stalker. Val's BBF wasn't such a good friend at all once she considered boys and other fun stuff more important than Val. The 'other boy' was the perfect high school match (sporty, handsome but plain) and he made me rolling my eyes. So it wasn't such a surprise that the lovely, shy girl who only let herself go during art class and running track was attracted by the handsome loner. Like a moth to a flame. But shit happens when the genius has a screw loose too. I do hope Val is going to kick him in the butt over time, because Gavin deserves it.

 

All in all an entertaining but predictable psycho High School story, whose stereotyped characters I couldn't extract myself from. So I'm reading on with this story.

 

Review in German see below.

 

Valerian (Val) Kimble ist jung (14) und naiv. Als sie dem älteren Gavin Mecozzi, einem Einzelgänger, Schachgenie und Tutor in ihrem Kunstkurs in einer Tierhandlung begegnet, weckt sie sein Interesse. Auch Val ist von dem dunkelhaarigen und geheimnisvollen Jungen angetan. Parallel bekommt sie seltsame Nachrichten über Facebook und hat immer öfter das Gefühl, verfolgt zu werden. Val hat einen Stalker.
Als sie Gavin langsam und eher vorsichtig näher kommt, erweckt er in ihr immer öfter das Gefühl, als wäre Gavin ein Raubtier, dass auf der Lauer liegt und darauf wartet, sie als seine Beute zu erlegen. Vals Unbehagen und ihre Faszination für Gavin bekämpfen sich heftig. Doch dann macht Val eine schreckliche Entdeckung...

 

Fearscape hat mich über Wochen beschäftigt, weil ich mich an einer Stelle unglaublich schwer aufraffen konnte, weiterzulesen. Nicht, weil ich nicht wissen wollte, wie es ausging, sondern weil meine Vorstellungskraft an der Stelle völlig außer Rand und Band geraten ist. Kennt ihr diesen Moment in einem Buch oder Film, an dem man ganz sicher ist, dass gleich was Schlimmes passieren wird? So war es auch mit Fearscape von Nenia Campell - ich konnte nicht weiterlesen, es aber auch nicht weglegen. Am Ende war ich dann froh, Valerians Geschichte zu Ende gelesen zu haben.

 

Allerdings ist sie ganz sicher nicht mein Lieblingscharakter in diesem Buch gewesen. Dafür war sie mir einfach zu naiv, zu unschuldig und auch zu unbedarft. Gavin sieht zwar interessante Ansätze in ihr, aber hier hatte ich wirklich Mühe, seinen Gedankengängen zu folgen. Gut, Gavin ist der Psychopath, weshalb man seiner Logik nicht unbedingt folgen können muss. Und nein, dieser Satz ist kein grober Spoiler, denn mit seinem ersten Auftauchen (oder dem Lesen der englischen Synopse) weiß man, dass Gavin der Irre ist. Dennoch war er mit Abstand das Spannendste an Fearscape. Ich persönlich hätte mir ja auch gewünscht, dass er nicht einfach nur ein Psychopath ist, sondern da noch mehr Erklärung dahintersteckt. Val einfach nur als perfekte Partnerin, aka Beute, auszuwählen, war mir von der Idee her auch für einen Young Adult-Thriller etwas zu einfach und gewöhnlich. Hier hoffe ich wirklich, dass Gavin mich in einem der nächsten beiden Bände der Horrorscape-Reihe noch überraschen kann.

 

Der Schreibstil von Nenia Campell hat mir gut gefallen. Das war mir aber schon klar, weil ich den Blog der Autorin auf BookLikes verfolge und mir dort immer wieder ihr Humor und Wortwitz auffallen. Ich hoffe, davon findet sich dann noch mehr in ihren weiteren Büchern. Insgesamt war mir Fearscape nämlich zu klischeehaft. Ich vermute schwer, dass das Absicht ist, dennoch habe ich mich während der Geschichte an manchen Stellen daran aufgerieben. Beispielsweise war die Mutter überführsorglich und natürlich wurde dies noch schlimmer, als der Stalker erst mal in Aktion trat. Die beste Freundin, war gar keine so gute Freundin, weil sie plötzlich Jungs und andere Vergnügungen im Kopf hatte. Der "andere Junge" entsprach so sehr der perfekten High School-Liebe, dass man automatisch mit den Augen rollen musste. Kein Wunder also, dass unser braves Mädchen, dass eigentlich nur im Kunstunterricht und auf der Tartanbahn auftaut, von dem dunklen, geheimnisvollen, älteren Genie angezogen wird, wie die Motte vom Licht. Blöd nur, dass das Genie leider eine Schraube locker hat. Dennoch hoffe ich ja, dass Val es schafft, ihm im weiteren Verlauf der Geschichte, ebenfalls das Fürchten zu lehren. Verdient hätte Gavin es allemal.

 

Fazit: Unterhaltsame, aber auch sehr vorhersehbare High School-Psycho-Geschichte, deren stereotypen Charakterentwicklung ich mich dennoch nicht entziehen konnte.

 

Source: http://www.buchjunkies-blog.de/?action=review&reviewId=1271