Nia

Nia

~ Happy reading ~

 

 

Threshold ~ Jordan L. Hawk

Threshold  - Jordan L. Hawk

This review contains minor spoilers to Widdershins, the first book in the Whyborne & Griffin series.

 

Whyborne and Griffin have spend the last seven month quite happy in Widdershins. They share Griffin's house together, are successful at their jobs and - most important - are in love with each other. Their peace is disturbed when Whyborne's father and railway tycoon hires Griffin for an assignment. Whyborne's father wants Griffin to check out Threshold, a little town in the mountains where some weird things seem to happen in one of his coal mines. Whyborne thinks Griffin can use his help in being the owner's son and all. Their friend Dr. Christine Putnam, an Egyptologist and formidable woman, accompanies them due to reputation. After their arrival in Threshold some weird incidents occur which shortly increase in number and intensity. In addition they meet the security chief of the coal mine a Pinkerton with his men who should secure peace between the miners and no stranger to one of them. It's Griffin's ex-lover Elliot Manning. So, Threshold pushes our heros fast to their very limits...

 

You know this queasy feeling starting a second book in a series when the first one has blown your mind away? I shouldn't have to worry. Jordan L. Hawk's heroes Whyborne and Griffin could enchant me once more. Threshold was much more action loaded than Widdershins. That included not only the storyline but also the relationship of Whyborne and Griffin. Whyborne's self-assurance has grown under Griffin's love but it deflates when he starts to compromise himself with handsome and eloquent Elliot. Griffin has to deal with Elliots presence too. His ex-lover, who has witnessed and enforced his breakdown in Chicago. I don't want to spoil anymore but you can guess these aren't the best conditions for a happy relationship between two men in a city full of strangers during the late 19th century.

 

I loved the paranormal storyline about the mysterious events in Threshold's coal mine. It was sometimes really creepy and more than once I had to hold my breath while reading. The inhabitants of the little town had to endure some scary things.

Awe, and the side-characters. First of all witty and brusque Christine who was a funny but determinded suffragette fighting a constant battle against her intolerant surroundings. I love her. Together she and Whyborne could made me smile even at the worst times. Like here (a quote which hopefully didn't spoil much):

(Elliot) "... But they seem to have an interest in collecting the brains of learned men. Dr. Putnam may be in danger as well, assuming they have interest in the brains of women." (Christine) "They damned well ought to!" (Whyborne) "Lovely," I said. "Perhaps you and I shall have adjoining jars."

This quote shows a glimpse of Elliot too. He wasn't my favourite character (nope he was far from that) but he wasn't as horrible as first imagined. That is one of the things I love about Jordan L. Hawk's characters. They aren't just black or white, they are colourful and full of flaws but most of them are loveable too (sometimes just a little bit but even that counts).

 

I liked the most in Threshold these moments when our main characters had to show they were real heroes. I could swoon 24/7 about Whyborne and Griffin. I don't know if I love one more than the other. But that doesn't matter because they are the very best together. So far they are my favourite couple in 2014 and, although there are other lovely pairs, I don't think someone could snap them my 'best pair crown' away.

But the focus of this story wasn't only on their relationship but also on the paranormal aspects and the late victorian setting. That made me love this book even more.

 

One last thing: Isn't this Cover gorgeous? I adore Griffin in all his glory. The third in the series, Stormhaven, shows handsome Whyborne once more, as the fourth, Necropolis, shows Griffin again. I would love to see them both on the cover of the fifth and final book, Bloodlines. Do you hear me, dear author? Please tell me, you've had this in mind already.

 

I highly recommend this book. But it would be wise to start with the first one, Widdershins.

 

Review in German see below.

Whyborne und Griffin haben sich die letzten sieben Monate ziemlich gut in ihr gemeinsames Leben in Widdershins eingefunden. Doch ihr Frieden wird gestört, als Whybornes Vater und Eisenbahn-Tycoon Griffin Flaherty anheuern will, merkwürdigen Vorfällen in der Kohlemine der kleinen Bergstadt Threshold nachzugehen. Whyborne ist überzeugt, Griffin als Sohn des Besitzers behilflich sein zu können. Um die Schicklichkeit zu wahren, kommt auch ihrer beider Freundin, Dr. Christine Putnam und ihres Zeichens Ägyptologin, mit. Kaum in Threshold angekommen, nehmen die merkwürdigen Vorkommnisse an Häufigkeit und Brutalität zu. Außerdem treffen sie auf den privaten Sicherheitschef von Threshold, der mithilfe einer Abteilung Pinkertons den Frieden im Städtchen und unter den Minenarbeitern wahren soll - Elliot Manning, Ex-Geliebter von Griffin. Kein Wunder also, dass Threshold seinen Gästen schnell das Äußerste abverlangt...

 

Sicher kennt ihr dieses mulmige Gefühle, wenn man mit den zweiten Teil einer Serie anfängt, deren erstes Buch einen umgehauen hat? Doch zum Glück haben mich Jordan L. Hawk und ihre beiden wunderbaren Helden, Whyborne und Griffin, wieder völlig verzaubern können. Threshold ist eine ganze Spur actiongeladener als der Vorgänger Widdershins, wobei sich die Spannung nicht nur auf die mysteriösen Vorkommnisse bezieht, sondern sich auch auf die Beziehung von Whyborne und Griffin ausdehnt. Whybornes Selbstbewusstsein ist zwar durch Griffins Liebe gewachsen, doch dem Vergleich mit dem überaus attraktiven und eloquenten Elliot ist es noch nicht gewachsen. Griffin auf der anderen Seite muss sich mit seinem Ex-Lover auseinandersetzen, der seinen geistigen Zusammenbruch in Chicago nicht nur miterlebt, sondern diesen zu einem großen Teil schlimmer gemacht hat. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten; es ist aber klar, dass damit Probleme zwischen den beiden Protagonisten vorprogrammiert sind.

Zurück zu den mysteriösen Vorkommnissen in der Mine. Hier hat sich Jordan L. Hawk eine feine Geschichte einfallen lassen, bei deren Dimensionen mir zwischendurch ganz anders wurde. Insbesondere die Auswirkungen auf die Bevölkerungen von Threshold waren wirklich gruselig zu lesen.


Sehr charmant waren auch die Nebencharaktere, allen voran natürlich Christine. Sie ist furchtbar witzig in ihrer süffisanten und brüsken Art, die besonders dann zum Vorschein kommt, wenn sie sich über mangelnde Frauenrechte auslässt. An dieser Stelle ein kleines Zitat, welches mich, mitten im Gefecht, sehr zum Lachen gebracht hat. Es verrät etwas, aber hoffentlich nicht zu viel von der Handlung:

 

(Elliot) "... But they seem to have an interest in collecting the brains of learned men. Dr. Putnam may be in danger as well, assuming they have interest in the brains of women." (Christine) "They damned well ought to!" (Whyborne) "Lovely," I said. "Perhaps you and I shall have adjoining jars."
Übersetzung: (Elliot)... Aber sie scheinen Interesse an den Gehirnen von gelehrten Männern zu haben. Dr. Putnam mag ebenfalls in Gefahr sein, vorausgesetzt, sie haben auch Interesse an Frauenhirnen." (Christine) "Das sollten sie verdammt noch mal haben!" (Whyborne) "Wunderbar," sagte ich. "Vielleicht können sich dein und mein Hirn benachbarte Gefäße teilen."


An dem Zitat kann man nicht nur sehen, warum mir Christine gefällt oder warum Whyborne mein Herz höher schlagen lässt. Es zeigt auch, dass selbst an Elliot, der ganz sicher kein besonders sympathischer Charakter ist, mehr dran ist, als man zunächst denkt.

Mit am besten gefallen haben mir an Threshold die Momente, in denen die beiden Protagonisten zeigen müssen, dass sie wirkliche Helden sind. Wenn ich nur drüber nachdenke, was für fantastische Charaktere Whyborne und Griffin sind, muss ich schon wieder im Schwärmen versinken. Ich weiß immer noch nicht, welchen der beiden Protagonisten ich mehr liebe, aber das ist auch egal. Zusammen sind sie am allerbesten. In Threshold machen sie jeder alleine aber auch zusammen wieder eine ordentliche Entwicklung durch. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass diese beiden im Jahr 2014 bislang meinen Thron des besten Paares erobert haben. Zwar gibt es noch weitere Anwärter auf diesen Titel, aber in niemanden habe ich mich so verliebt, wie in diese beiden. Und weil der Fokus nicht nur auf der Liebesgeschichte, sondern auch auf der viktorianischen Zeit und dem paranormalen Aspekt liegt, macht es die Bücher nur noch besser. Ich kann es kaum abwarten, bis ich mit Stormhaven (keine Rezension) den nächsten Band der Whyborne & Griffin-Reihe lesen kann.


Inzwischen habe ich auch herausgefunden, dass noch mindestens zwei weitere Bücher in der Reihe folgen werden. Nekropolis ist für Mai angekündigt und Bloodline für November 2014. Auch alle anderen Kurzgeschichten und Bücher von Jordan L. Hawk werde ich ganz sicher auch bald lesen.


Ein letztes Wort noch zum Cover von Threshold. Hier sieht man Griffin in all seiner Pracht und ich finde ihn genauso gelungen wie Whyborne auf den bisherigen übrigen Covern der Whyborne & Griffin-Reihe. Jetzt hoffe ich nur, dass es irgendwann ein Cover geben wird, auf dem sie beide zu sehen sind. Hiermit oute ich mich offiziell und unwiderruflich als hoffnungslos kitschige Person.

 

Fazit: Lesen! Aber fangt am besten mit dem ersten Band, Widdershins, an.